Mit Anwohnerversammlungen, Leserbriefen und wenn möglich Presseartikeln haben wir die Öffentlichkeit informiert. Die Mehrheitspartei in Senden hat es allerdings nicht versäumt, hier kräftig gegenzuwirken.

Mit einem frühen Leserbrief eines Ratsmitgliedes wurde uns der Stempel aufgedrückt: "Die wollen keinen mehr ins Boot lassen." Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass dieses Vorurteil bis heute nachwirkt - wen wundert es, wo doch der Appell an gewisse Neid - Instinkte in unserer Gesellschaft immer gut funktioniert hat.

 

Auch wurde uns unterstellt, wir würden denjenigen, die an der geplanten Baumaßnahme Geld verdienen, das aus persönlichen Gründen nicht gönnen - auch das möchten wir mit Nachdruck von uns weisen. Uns ist es völlig egal, wer damit Geld verdient - der Architekt, der Grundstücksbesitzer, der Projektentwickler oder wer auch immer - allerdings sind wir schon der Ansicht, dass es verwerflich ist, zur Gewinnmaximierung einen Bebauungsplan aufzustellen, der die Interessen der Umwelt (Überschwemmungsgebiet !, Baumallee am Kanal !)  und der Anwohner (Verkehrssituation)  völlig vernachlässigt.

 

Wir gehen davon aus, dass die Gemeinde ihrer Verpflichtung, nach § 1,Abs. 6  Baugesetzbuch nachkommt, und hier sorgfältig zwischen öffentlichen und privaten Belangen abwägt. Dafür werden wir uns auch weiterhin einsetzen.