Am 10.12.2018 fand eine Informationsveranstaltung der Gemeinde für die Anwohner statt.

Zu Wort kamen die Gemeindevertreter, der Investor und die Gutachter und am Ende auch Vertreter der Interessengemeinschaft mit vorbereiteten Referaten und spontanen Wortbeiträgen.

Kurz zusammengefasst kann man folgendes festhalten:

 

- Der Verkehrsgutachter konnte nach dem Referat von T. Reddemann nur noch zustimmen, dass eine Abwicklung des Baustellenverkehrs über die Baustraße nicht zulässig ist, da Begegnungsverkehr von 2 LKWs nicht möglich ist. In seinem Referat konnte T. Reddemann anschaulich zeigen, welches Ausmaß von LKW - Verkehr notwendig wäre. Der Gutachter gestand ein, dass das nur mit einer "Baustellen-Logistik" möglich sei. Das heißt:  es muss eine Koordination der LKW Fahrten stattfinden, damit sichergestellt ist, dass immer nur ein LKW unterwegs ist. Wie das gehen soll, blieb offen. 

 

- Der Investor sprach davon, dass er "wirtschaftlich denken" müsse, und daher keine Baustraße geplant sei.

 

- Eine Antwort auf die Frage, wie der zu geringe Abstand zu den Bäumen zu regeln ist, gab es seitens der Gemeinde nicht.

 

- Dank vieler Redebeiträge von Anwohnern, die von Unfällen mit Kindern und Gefahrensituationen im Wienkamp berichteten, wurde die tatsächliche Verkehrsgefährdung , die von Gemeindevertretern und Mehrheitsfraktion bisklang klein geredet wurde, richtig deutlich - Bürgermeister Täger versicherte am Ende der Veranstaltung, dass er sich nochmals für eine Baustraße stark machen werde.