Es findet jetzt - wie im Sommer 2012 - eine sogenannte Beteiligung der Öffentlichkeit statt - vom 19.11.2018 bis zum 21.12.2018. Der Bebauungsplan wird veröffentlicht und jeder hat die Gelegenheit, seine Bedenken dazu vorzubringen. Das haben wir ja 2012 bereits getan und das war damals äußerst wirkungsvoll - das Verfahren wurde gestoppt bis zum Juli 2017. Auch wenn die bereits vorgebrachten Bedenken weiterhin gelten - wir haben ein neues Verfahren und müssen uns noch einmal die Mühe machen, individuell unsere Einwände bei der Gemeinde vorzubringen, am besten schriftlich.

 

Es ist wichtig, dass wir die Gelegenheit, unsere Bedenken vorzubringen auch nutzen. Wenn unsere Einwände dann vorliegen, werden diese erneut im Gemeindeentwicklungsausschuss diskutiert. Erst danach wird der Bebauungsplan verabschiedet.

In diesem Zusammenhang ist der § 1 des Baugesetzbuches wichtig: (7) Bei der Aufstellung der Bauleitpläne sind die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen.


Das heißt: die Gemeinde kann über berechtige Einwände nicht einfach hinweggehen.

Wenn sie das tut, kann sie ein Problem bekommen. Es gibt durchaus Beispiele, dass geplante Bauprojekte wegen Anwohnerinteressen gestoppt wurden.