In der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses am 19.9.2018 wurde erneut ein Planentwurf vorgestellt. 

 

Unserer Forderung, sich an den Vorgaben des Bebauungsplanes Wienkamp 1 zu orientieren, wurde zumindest zum Teil entsprochen. Der Forderung der Politik nach  Mehrfamilienhäusern wurde entsprochen - insofern ein akzeptabler Kompromiss, was das Ausmaß der geplanten Bebauung betraf.

 

Ein Verkehrsgutachten gab uns in einem wesentlichen Punkt recht: 

Die Situation an der Kreuzung zur B 235 ist hochgradig gefährlich, eine Ampelanlage muss her und das wurde auch zugesagt und versprochen. 

Über den Baustellenverkehr allerdings gab es interessante Äußerungen: "das muss ausgehalten werden, andere wollen auch mal bauen", "dann müssen die Baumfelder eben weg, wenn es zu eng ist auf der Straße".....

Schön: wir haben mit unseren Erschließungsbeiträgen die Baumfelder bezahlt und die CDU möchte diese einfach beseitigen lassen, damit ein Investor (CDU - Mitglied!) einen kostengünstigen Bauweg hat?! Und wer bezahlt für Schäden an der Straße, die wir mit unseren Erschließungsbeiträgen bezahlt haben ?!

Sorry - aber das geht gar nicht !

 

Unsere Aussage, dass im Hochwassergebiet Geländeerhöhungen stattgefunden hatten, versuchte man damit zu widerlegen, dass 2 Karten unterschiedlichen Datums präsentiert wurden, anhand derer bewiesen werden sollte, dass die Höhen unverändert sind. Mehr als lächerlich, wenn die Karten Höhenunterschiede von 0.5 m darstellen können, und es um den Nachweis von Höhenunterschieden von 0,2 - 03 m geht - so gering ist der Unterschied zwischen dem hundertjährigen Hochwassergebiet ( in dem ein Bauverbot herrscht) und dem HW -Extrem, dass grundsätzlich bebaut werden darf (ob das jedoch sinnvoll ist, muss angezweifelt werden).

 

Ein Konzept zum Schutz der Bäume am Kanal wurde nicht vorgelegt, ganz im Gegenteil: Man räumte seitens der Gemeinde ein, dass vielleicht einige Bäume gefällt werden müssten.