Zwischen 2007 und 2011 haben zahlreiche Anwohner im Wienkamp beobachtet, dass in einer tagelangen Aktion große Mengen von Erde mit unzähligen LKW Ladungen auf das Feld am Ende des Baugebiets verbracht wurden. Warum das geschah, war damals völlig unklar. Mit dem Wissen von 2012 ergibt sich da natürlich ein Sinn:

 

Die Projektentwickler wussten seit Jahren, dass eine Bebauung des Ackers wegen der Grenze des Überschwemmungsgebietes nur auf einem sehr kleinen Teil des Ackers zulässig war.

Zunächst wurde versucht, die Grenze des Überschwemmungsgebietes mit dem Argument eines Regenrückhaltebeckens zu verlegen (2010). Als der Kreis Coesfeld diesem Vorhaben nicht zustimmte, versuchte man es 2012 beim der Bezirksregierung. Mit interpolierten Höhen wurde versucht, die Grenze des Überschwemmungsgebietes zu begradigen. Das schien zunächst erfolgreich.

Um ggf. jedoch auch die Realität diesen manipulierten Höhen anzupassen, war es nur logisch und folgerichtig, den Acker mit Erdaufschüttungen höher zu legen.

 

Die Interessengemeinschaft brachte das Thema als Bürgerantrag 2014 im Haupt- und Finanzausschuss ein.