Bei einer "Weiterführung der Bebauung" wäre es absurd, das einmal begonnene Konzept der Bebauung zu verändern. Da pro Gebäude 2 Wohneinheiten zulässig sind, ist auch eine Bebauung mit Mehrfamilienhäusern möglich. Was im bereits bebauten Gebiet gilt, muß eins zu eins im Restgebiet fortgesetzt werden:

 

- Grundstücksgröße am Kanal über 900 m²

 

- Art der Bebauung mit exakter Fortschreibung der Dachform, Firsthöhe und Geschossigkeit

 

- Begrenzung der Anzahl der Wohneinheiten pto Gebäude auf 2.

 

 

Sollte von der letztgenannten Regel (nur 2 Wohneinheiten pro Gebäude)  abgewichen werden, so ist damit zu rechnen, dass mehrere Hauseigentümer der Kanalreihe, sowie die Besitzer der beiden dort noch unbebauten Grundstücke, dies auf dem Klageweg für sich auch durchsetzen wollen - die Folge wäre, dass die Wohngebietsstraße durch parkende Autos noch mehr belastet wird als bisher, da durch die Anzahl der Wohnungen die Anzahl der PKWs stark anwachsen würde - was eine Belastung weit über das ursprünglich geplante Maß hinaus zur Folge hätte.

 

Die Verkehrssituation läßt sich im Gebiet, insbesondere im problematischen westliche Abschnitt, nicht ändern - auch ein Kreisverkehr an der B 235 würde die unübersichtlichen Entgstellen im Westen nicht abmildern.