Städtebaulich konsequent wäre die exakte Übernahme des bestehenden Bebauungsplanes.

 

Der 2011 vorgelegt Plan sprach zwar von "Weiterführung" und davon, dass die Abmessungen der Gebäude übereinstimmen - diese Aussagen dienten ebenso wie die Bezeichnung "Mehrgenerationenwohnen" lediglich dazu, die Politiker und Anwohner an der Nase herumzuführen. Das wesentliche Ziel des Planes von 2011 war es, eine möglichst große Anzahl von Eigentumswohnungen unterzubringen um den Gewinn zu maximieren.

 

Es kann nicht akzeptiert werden, dass ein solches Ziel die Vorgaben eines Bebauungsplanes bestimmt.

Die Politik muß entscheiden, für welchen Wohnbedarf hier geplant wird:

Wenn es um eine Durchmischung von Einfamilienhäusern, Zweifamilienhäusern und Wohnungen geht, dann ist dies mit dem alten Bebauungsplan möglich. Dann gibt es keinen Grund, davon abzuweichen und damit das einmal begonnene Konzept ad absurdum zu führen.

 

Ohne Zweifel kann es Gründe geben, nun vorrangig einen Bedarf an vermietbarem Wohnraum, ggf. auch gefördertem Wohnraum zu bedienen. Sollte dies der Fall sein, wäre allerdings einer völlig anderen Baukörperform der Vorzug zu geben.

 

Wesentlich für das Gebiet ist letzten Endes die Anzahl der Wohneinheiten, denn davon wird das Ausmaß des PKW - Verkehrs auf der Anliegerstraße  festgelegt.