Für die Versorgung und Erschließung der Baustelle muss ein Bauweg von Osten/Nordosten erstellt werden, da intensiver Baustellenverkehr auf der Anliegerstrasse nicht hat möglich ist - abhängig von der Anzahl der geplanten  Wohneinheiten ist eine dauerhafte zweite Erschließung notwendig.

Bereits jetzt ist die Verkehrssituation an der Einmündung zur B 235 äußerst kritisch.

Auch die Tatsache, dass ein Unfall im engen kurvigen westlichen Wienkamp eine komplette Sperrung der Straße nach sich ziehen würde und dann weder Feuerwehr noch Notarzt ins Gebiet fahren können, zwingt zu Überlegungen für eine zweite Erschließung - allerdings nicht im Sinne einer Durchgangstrasse. Hier könnte man eine entfernbare Sperre an der Grenze zwischen Wienkamp I und Wienkamp II anbringen, die im Notfall weggenommen werden kann.

Die Kosten für eine solche Lösung sind überschaubar und keinesfalls ein Argument dagegen. Wenn hier ein Baugebiet entwickelt wird, was ursprünglich nicht geplant war, dann verursacht das Kosten, die angesichts der erwarteten Gewinne und geschaffenen Baufläche akzeptiert werden müssen. Diese Kosten müssen verteilt werden auf den Grundstückseigentümer, den Investor und die Käufer der Grundstücke - das mag den Preis für das Grundstück ein wenig verringern, ebenso den Gewinn für den Investor, es wird die Kosten für die Grundstücke in Einzelfall nur geringfügig verteuern.


Von einzelnen Anwohnern haben wir das Argument gehört: "Dann kommt eine Durchgangsstraße, die wollen wir nicht." Wir vermuten, dass diese absurde, nicht nachvollziehbare Argumentation bewusst vom Investor zum Zweck der Verunsicherung verbreitet wird. Absperrbare, im Notfall nutzbare Verbindungswege sind eine übliche Lösung für derartige Situationen. Niemand will hier eine Verbindungsstraße.

Vor allem möchte niemand eine Situation erleben, wenn der westliche Teil durch einen Bau-LKW -Unfall versperrt ist und im östliche Teil ein Notarzt- oder Feuerwehreinsatz notwendig wird!