Keine Bebauung im Überschwemmungsgebiet - auch nicht im Extremhochwassergebiet (HQ 250/ HQ extrem) - keine Vernichtung von Retentionsraum !

 

Die Wetterereignisse der letzten Jahre haben uns vor Augen geführt, dass  durch den Klimawandel Starkregenereignisse häufiger werden. Damit steigt auch das Risiko für lokale Überschwemmungsereignisse.

 

Angesichts dieser Tatsachen muß sich die Gemeinde schon fragen lassen, ob es nicht grob fahrlässig ist, im Extremhochwassergebiet eine Bebauung zuzulassen - vor allem, wenn im gleichen Gebiet vor wenigen Jahren schon Retentionsfläche bebaut wurde. 

 

Auch die Versiegelung der Fläche durch eine verdichtete Bebauung ist ein zusätzliches Risiko für Überschwemmungsereignisse - die dann im Ortszentrum auftreten werden.

 

Ein nicht bebautes und vor allem auch nicht versiegeltes Extremhochwassergebiet wäre eine mögliche Retentionsfläche und ein Ausgleich für die damals (2001-2003) durchaus fragwürdige Planung und Geländemodellierung am Nordrand des jetzigen Gebietes.