Momentan ist der Bereich zwischen Dümmer und der Straße nach Amelsbüren nicht bebaut - die Fläche wird landwirtschaftlich genutzt und ist nicht versiegelt. Insofern kann dieser Bereich im Falle eines Extremniederschlages viel Wasser aufnehmen, speichern und langsam an den Dümmer abgeben. Wenn die Fläche irgendwann einmal bebaut und damit versiegelt wird, sieht die Situation anders aus: das Niederschlagswasser wird zu einem geringeren Anteil gespeichert und fließt rasch in den Dümmer ab - mit der Folge, dass dort in kurzer Zeit viel größerer Wassermassen anfallen als jetzt. Im Hochwasserfall würde das Wasser dann abfließen und gewässerabwärts - in diesem Falle am ehesten in der Ortsmitte zwischen B 235 und Bürgerpark - zu entsprechenden Überschwemmungen führen.

Dann wäre sicher mit wesentlich größeren Wassermassen im Dümmer zu rechnen als bei den Regenfällen im Sommer 2014.