Für die Bauzeit muß ein vorübergehender Bauweg von Norden erstellt werden.

Die Versorgung der Baustelle über die Anliegerstraße ist unzumutbar und indiskutabel, wenn in kurzer Zeit mehrere Baumaßnahmen gleichzeitig durchgeführt werden.

 

Vor allem stellt sie eine Gefährdung für die zahlreichen kleinen Kinder im Wohngebiet dar.

Darüberhinaus wäre damit zu rechnen, dass die Straße beschädigt würde.

 

Die Anliegerstraße ist großenteils nur einspurig befahrbar. Insbesondere im westlichen, kurvigen Abschnitt ist ein Ausweichen schon für PKWs mitunter schwierig, für LWKs völlig unmöglich. Sollte es auf dem vorderen Abschnitt zu einem Unfall kommen, wäre der restliche Wienkamp nicht mehr ereichbar, da es keine Umfahrungsmöglichkeit gibt.

 

Die Erstellung einer vorübergehenden Baustraße stellt kein allzu großes Problem dar - im Rahmen des ISEK und Wasserwege Stever ist ohnehin ein Gehweg geplant, der eine Verbindung zum Hof Grothues - Potthoff herstellen soll. Insofern könnte aus dem vorübergehenden Bauweg dann später dieser Gehweg/Fahrradweg entstehen.

 

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Anwohner des Wienkamp eine Umwandlung der Anliegerstraße in eine Durchgangsstraße auf jeden Fall ablehnen.

Lieferverkehr ist wegen der vorwiegend nur einspurig befahrbaren Strasse mit den Baumfeldern bereits jetzt ein Problem - dass dies während der Bauphase mit zahlreichen hin- und zurückfahrenden LKWs zu masiven Problem und zu einer Gefährdung der Anwohner - vor allem der Kinder - führt, liegt auf der Hand.

So sieht es bereits heute aus, wenn ein LKW eine Lieferung bringt und ein PKW kommt - 2 LKWs können an dieser Stelle nicht aneinandervorbeifahren, das ist nur an einem kurzen Abschnitt in der Mitte des Wienkamp möglich. Dort gibt es ein paar Parkplätze und keine Baumbuchten.