Der Bebauungsplan ist inzwischen rechtskräftig und auf der Homepage der Gemeinde Senden einsehbar:

Dort kann alles im Detail nachgelesen werden.

Kurz zusammengefast - Was ist aus unseren Forderungen geworden?

Wir haben Teilerfolge erreicht - insbesondere der Punkt "Baustraße" muss weiter im Fokus bleiben - die Baustraße wird  voraussichtlich nur für 2-3 Jahre bestehen, und für die Zeit danach gibt es noch keinen Plan.


Baustraße: 

Es wird vorübergehend eine Baustraße geben, das ist ein Erfolg, den wir erreicht haben. Wie lange genau, wissen wir nicht, für 2 bis 3 Jahre heißt es.

Wir sind der Ansicht, dass das keinesfalls ausreicht - innerhalb von 2-3 Jahren werden nicht viele Häuser fertiggestellt sein und es nicht zumutbar, dass später die LKWs über unsere Straße fahren.

Das Verkehrsgutachten hat eindeutig festgestellt, dass Begegnungsverkehr von LKWs auf unserer Anwohnerstraße an keiner Stelle möglich ist, weil die Straße zu schmal ist. Siehe S. 30, Verkehrsgutachten

Außerdem haben wir einen Bürgerantrag bei der Gemeinde gestellt. Wir haben beantragt, dass ein Baugebot erlassen wird. Mit einem Baugebot hätte die Gemeinde bestimmen können, dass die Grundstücke innerhalb von 2-3 Jahren bebaut werden müssen. Mit einem solchen Gebot hätte sichergestellt werden können, dass die Bebauung innerhalb der Frist geschieht, während der die Baustraße besteht.

Wie zu erwarten, wurde unser Antrag mit den Stimmen von CDU, SPD und UWG abgelehnt, ohne nachvollziehbare Begründung. Nur die Grünen sprachen sich für den Antrag aus.


Bäume am Kanal:

Im Bebauungsplan wurde festgeschrieben, dass an den Stellen, an denen die Kronen der Bäume in die Grundstücke hineinragen, unter den Baumkronen nichts gemacht werden darf, was den Bäumen schadet.

Wir haben die Gemeinde bei der Beteiligung der Öffentlichkeit gefragt, wie das kontrolliert werden soll...und natürlich keine Antwort erhalten.


Überschwemmungsgebiet:

Die Gemeinde will im Bereich des Überschwemmungsgebietes (HQ 100) Renaturierungsmaßnahmen des Dümmer durchführen - dafür soll es Fördergelder geben. Das HG  Extrem - Gebiet wird überbaut.


Städtebauliche Aspekte:

Das Ausmaß der Verdichtung ist auf ein halbwegs akzeptables Ausmaß beschränkt worden - wir können nun mit maximal 40 Wohneinheiten rechnen - ursprünglich geplant waren 63.