Zitate aus dem Bebauungsplan des bestehenden Gebietes Wienkamp:

"Das gewählte Erschließungssystem für das Plangebiet folgt ausschließlich quartiersbezogenen Erfordernissen (kein Überquartierlicher Verkehr, geringe Verkehrsdichte) und ist daher flächenmäßig minimiert. Dabei erhält die lange Erschließungsachse durch Materialwechsel/Stufen in den Einmündungsbereichen zu den Wohnwegen sowie durch periodische Aufweitungen den Charakter einer Wohnstraße."

 

"Im allgemeinen Wohngebiet sind je Wohngebäude (Einzelhaus, Dopperhaushälfte oder Reihenhauseinheit) max. 2 Wohneinheiten zulässig. In diesem Fall muß die Grundstücksgröße jedoch mindestens 350 m², im Bereich der WA 3 mind. 300 m² sein. Diese Festetzung erscheint notwendig, um den Stellplatzbedarf im öffentlichen Verkehrsraum einzuschränken und somit die Funktionsfähigkeit der Erschließungssystems zu gewährleisten (wäre sonst durch eine unvorhersehbare Anzahl von Kleinstwohnungen nicht kalkulierbar).."

 

"Um eine städtebaulich und ökologisch gewünschte Durchgrünung der Wohnbauflächen zu erreichen und die Qualität der landschaftlichen Situation zwischen dem Dortmund - Ems - Kanal und der Dümmer-Aue zu unterstreichen, erscheint es insbesondere im Baufeld WA 1 erforderlich, die Mindestgrößen der Grundstücke auf 900 m² zu begrenzen,bedingt duch die entsprechende Tiefe der Grundstücke wg. des notwendigen Abstandes zum Dortmund-Ems-Kanal)."

 

"Aufgrund der begrenzten Größe des geplanten Wohngebietes (max. 175 Wohneinheiten), bedingt durch die genannte Insellage, sowie des vorhandenen Zuschnitts ist bei der Festlegung des internen Erschließungskonzeptes auf eine Ringerschließung u.ä. verzichtet worden. Die zentrale Erschließungsstraße mit östlicher Wendeanlage ist als Mischverkehrsfläche niveaugleich konzipiert und soll insgesamt verkehrsberuhigt gestaltet werden. mit kleinen räumlichen Aufweitungen im Bereich von einmündungen der Wohngruppenstichstraßen, signifikant markiert durch Baumgruppen, Verengung des Fahrstreifens und Wechsel der Straßenmaterialen, soll eine Temporeduzierung des Kfz-Verkehrs bewirkt werden."