Am 24.11.2011 wurde im Gemeindeentwicklungsausschuß die Planung für den östliche Rest des Wienkamp -Ackers vom einem alteingesessenen Sendener Architektenbüro vorgestellt. Eine gewisse Brisanz hatte das Vorhaben dadurch, dass als Investor auch der damalige Vorsitzende des Gemeindeentwickungsausschusses auftrat. Einzelheiten dazu können auf der Internetseite der Gemeinde der Einladung zu öffentlichen Teil und auch dem Protokoll entnommen werden. Der Ausschuß fasste den Beschluß, einen Bebauungsplan aufzustellen. Schlagworte wie "Mehrgenerationen -wohnen" und "Barrierefreiheit" machten das Vorhaben für alle Parteien schmackhaft. Weitere dehnbare Begriffe wie "Einzelhäuser", "einheitliches städtebauliches Konzept" lenkten davon ab, dass es sich um eine massiv verdichtete Bebauung handelt, deren Konzept vor allem das Ziel verfolgte, auf einem kleinen Grundstück möglichst viele vermarktbare Eigentumswohungen enstehen zu lassen.

Geplant waren damals 63 Wohneinheiten in 13 Gebäuden, teilweise 6 Wohneinheiten in einem Block.

Im alten Baugebiet schrieb der Bebauungsplan vor, dass maximal 2 Wohneinheiten pro Gebäude zulässig sind.